Ist man im Besitz einer Digitalkamera, so fallen im Laufe der Zeit erheblichen Mengen an Daten an. Glücklich kann sich schätzen, wer ein Backup seiner Fotos gemacht hat, bevor die Festplatte kaputt geht.
Mit der einfachsten Methode "Bilder auf das Brennerlaufwerk ziehen" stößt man spätestens dann auf Probleme, wenn man einigen Monate später ein neues Backup machen muss, da sich die Festplatte zu sehr gefüllt hat: Welche Bilder wurden beim letzten Backup gesichert? Welche der gesicherten Bilder, wurden später noch bearbeitet? So wird die einfache Methode schnell zur Sisyphus Arbeit.
Eine bessere Möglichkeit ist das Foto-Backup mit Google Picasa zu machen, denn Picasa merkt sich welche Fotos schon gesichert wurden und bietet darüber hinaus noch weitere Vorteile. [Detailierte Beschreibung der Google Picasa funktionen...]
Die kostenlose Foto-Verwaltungssoftware Google Picasa hat eine eingebaute Backup-Funktion, die auf sehr einfache Weise ermöglicht Backups von Fotos zu erstellen. Der besondere Vorteil von Picasa ist, dass die Software sich merkt, welche Bilder bereits auf CD oder DVD gebrannt wurden. So läuft man nicht Gefahr irgendwann doppelt gebrannte oder viel schlimmer, Fotos verlohren zu haben.
Darüber hinaus wird auch beim Backup die gleiche Philosophie wie in der gesamten Picasa Software durchgesetzt: Alle Änderungen an den Fotos werden nicht im Original-Foto gespeichert, sondern in versteckten Dateien im jeweiligen Verzeichnis des Fotos. Das heißt, alle mit Picasa gebrannten Fotos sind in ihrer ursprünglichen Form auf CD gebannt, plus den Einstellungsdateien mit den Fotoverbesserungen und Effekte (Richten, Ausschnitt, Farbkorrektur etc.).
Man braucht sich also keine Sorgen machen, das etwas verlohren geht.
Unter Tools / Bilder sichern... findet man die Backup-Funktion von Picasa. Im ersten Schritt wählt man den Sicherungssatz aus. In der Regel muss hier nichts eingestellt werden, man hat aber die Möglichkeit über Satz bearbeiten zwischen Sicherung auf CD/DVD oder Netzlaufwerk zu wählen und einzustellen welche Dateien gesichert werden sollen (Alle Dateien, Alle Bilder (keine Fotos), nur JPEG mit Kamerainformationen).
Nun wählt man in der Liste der Verzeichnisse und Alben diejenigen aus, die auf CD/DVD gesichert werden sollen. Picasa berechnet automatisch die Größe der Sicherung und zeigt an, wie viele CDs/DVDs benötigt werden.
Hat man alle Fotos ausgewählt, kann das Brennen der Fotos über den Button Brennen beginnen. Picasa zeigt den Fortschritt der jeweiligen CD/DVD über ein eingeblendetes Fenster an.
Nachdem alle CDs/DVDs gebrannt wurden. kann man sich auch gleich den Inhalt des letzten Datenträgers anzeigen lassen.
Auf der CD/DVD befindet sich ein Ordner mit dem Laufwerksbuchstaben der Fotos auf der Festplatte und eine Anwendung zum Wiederherstellen der Fotos. Dieses Programm wird beim Einlegen der CD/DVD automatisch gestartet und läst die Wahl zwischen Wiederherstellung in ein bestimmtes Verzeichnis oder Wiederherstellung der Ursprünglichen Ornderstruktur. Im Verzeichnis $Application Data sind alle Einstellungen und Effekte der Fotos gespeichert. Die Fotos auf der CD/DVD wurden im Originalzustand gesichert.
Hier eine Zusammenfassung der Eigenschaften von Picasa, die mir positiv als auch negativ aufgefallen sind.
Google Picasa kann man im Google Pack downloaden. Das Google Pack ist eine Zusammenstellung von nützlicher Software, die an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann (man kann also auch alle sonstigen Programme abwählen). Das Google Pack enthält ausserdem einen Updater, der regelmäßig nach neuen Versionen der installierten Programme ausschau hält.