Geschlossen! Diese Seite wird nicht mehr gepflegt. Weiter geht es hier.

Ubuntu installieren mit Sound-Problem

Am Wochenende habe ich mal Ubuntu ausprobiert, sprich installiert. Dazu auf meinem meist nutzlos herumstehenen Athlon (Thunderbird 1200 @ 1333 MHz, Asus A7V133, 40 GB HDD und Gainward GeForce2 MX/400) die 10GB Spielepartition leer gemacht und als erstes die Ubuntu 6.10 "Edgy Eft" installiert. Leider war das insgesamt nicht ganz erfolgreich. Schon beim Installieren gab es ein haufen Fehlermeldungen

 hdc: ide_intr: huh? expected NULL handler on exit [...]

Intensives Googeln bracht als Ergebnis: die Ubuntu CD langsam brennen (was keinen Erfolg brachte) und einfach länger warten. Gesagt getan und nach etlichen Fehlermeldungen lief die Installation schliesslich weiter. Nachdem dann der ersehnte Reboot kam und der Login zu sehen war, gab es den klassischen "Sprung in der Platte" aus den Lautsprechern zu hören und die grafische Oberfläche hing fest.
Hmm, per STRG + ALT + F4 an die Konsole und erstmal alles gekillt was nach Sound aussah (aplay, esd, ...). Und in der Tat es funktionierte, der Desktop wurde geladen.

Da sich das Soundproblem nicht von alleine lösten wollte, machte ich mich wieder auf die Suche mit Google. Eine Soundblaster 128 PCI (Ensoniq 5880 Audio PCI, rev 02) steckt in meinem Rechner, Ensonic ES1371 Treiber waren geladen und es schien auch alles richtig erkannt worden sein. Nach etlichen rumprobieren, Karte ausbauen (womit es dann ohne Hängen funktionierte), Karte wieder einbauen, rebooten und den Hinweisen im Netz, das die Ubuntu 6.06 "Dapper Drake" wohl am besten funktionieren soll, entschloss ich mich dann dazu (wohl auch wegen dem schlechten Gefühl mit den Fehlermeldungen bei der Installation) die Dapper Drake in der Alternativ-Version (ohne Livesystem) zu installieren.

Gesagt, getan. Reboot und: "deü deü deü deü deü deü..." war aus den Lautsprechern zu hören. *Ahhrg* ... verflixt und zugenäht.
Einige Zeit später hörte ich dann auf meine innere Stimme die mir schon die ganze Zeit hatte sagen wollen "Probier doch mal einen anderen Steckplatz aus." Die Stimme kannte ich noch aus alten Zeiten, Windows 95, 98... Aber so etwas bringt doch heute nichts mehr!?
Ubuntu mit Xfce Nun ja ich war verzweifelt und die innere Stimme überzeugte mich letztendlich. Die Karte um zwei Steckplätze verschoben, booten, Anmeldebildschirm und: "klopf klopf" ...und es war Sound. *juhuu*
Mittlerweile war es schon 03:20 Uhr und ich konnte beruhigt ins Bett.

Am Sonntag dann viel mir plötzlich auch wieder ein das da doch was war... mit IRQ sharing der letzten Beiden PCI Slots (4 und 5) beim A7V. Als es nicht funktionierte hing die Soundkarte in #4 und Fritz Karte in #5... Vermutlich war dies das Problem.

Ubuntu ist ganz interessant und recht fix in der Bediehnung auch mit einem so alten Rechner. Mit dem xfce-Desktopmanager sogar noch einiges schneller.

SDA: Auf die innere Stimme hören, Alte Heilmittel helfen auch heute noch manchmal